Von Verzweifelung keine Spur

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Okt
15

Nur wenige Kilometer nach der Daintree Fluss Ueberquerung, hat sich die Welt um uns veraendert. Die Strassen sind deutlich schmaler und viel dichter bewachsen und in uns kam das Gefuehl auf an einem abegelegenen und vergessenen Ort zu sein. Der Jurassic Park von Australien, in dem auch tatsaechlich Tiere der Urzeit leben.

Wilde Formen

Gefaehrlich Urzeittiere

Das dichte Dach

Zimmerpflanzen zum selber pfluecken

Mangroven machen das Anlanden schwer

Just a walk in the park

Der Tag der Flussueberquerung brachte viele Kilometer auf der Uhr und noch viel mehr Eindruecke fuer uns. Am Abend goennten wir uns den, sonst eher unueblichen Luxus und buchten uns in einen Caravan Park am Cape Tribulation ein. Cape Tribulation, der Ort, wo, vor nicht all zu langer Zeit der Britische Kapitaen Cook mit seiner HMS Endeavour das Great Barrier Reef entdeckte. Sein eigentliches Ziel war die Ostkueste zu erkunden wobei ihm das Great Barrier Reef erhebliche Schwierigkeiten bereitete und den finalen Schiffbruch besiegelte. Das hat dem guten Cook das eine oder andere graue Haar beschert und da sich der Schiffbruch an diesem markanten Kap, an dem wir nun uebernachten, abgespielt hat, taufte er es auf den Namen “Kap der Verzweifelung” (cape Tribulation).

Bei uns machte sich alles andere als Verzweifelung breit, vor allem Vorfreude. Nach einer sehr ausgiebigen Dusche und einem Fruehstueck fuer Kanadische Holzfaeller, verliessen wir das Kap und liessen damit auch die asphaltierte Strasse hinter uns und wir sollten sie sobald auch nicht wieder sehen.

Der Offroadweg nach Cooktown fuehrte uns durch dichten Urwald, durch Baeche und an abgelegene Traumstraende mit Kokospalmen. Und dann passierte es endlich. Wir hatten schon lange darauf gewartet und unsere Augen immer offen gehalten und an den Bloomfield Wasserfaellen hat es endlich geklappt. Unser erstes Krokodil in freier Wildbahn. Kistallklares Wasser mit Fischen, kleine Sandbaenke, Sonnennschein und 28 Grad laden zum baden ein. Waere da nicht das Salzwasserkrokodil das sich auf dem Felsen sonnt. Die Australier unterscheiden zwischen dem Salzwasserkrokodil (“Salti”) und dem Frischwasserkrokodil (“Freshi”). Beide Arten koennen garstig zum Menschen sein, wobei das Freshi eher scheu ist, sich hauptsaechlich von Fisch ernaehrt, und erst in die Badeschlipper schnappt, wenn es mit einem Stock ins Auge gepiekt wird. Das Salti hingegen ist territorial und macht keinen Unterschied zwischen Kuh oder Homo Simpson. Und das tolle ist, Saltis sind auch im Suesswasser, Meer und Fluessen anzutreffen. Deswegen empfehlen Australier, nur dann in Crocgebieten baden zu gehen, wenn Du von jemandem begleitet wirst der kleiner und langsamer ist als Du selbst. Das ist der Grund warum ich so gern mit Ramona reise.

Highway to Cooktown

Unser erstes Krokodil in freier Wildbahn (scheint die uebliche Pose fuer Kroks zu sein)

Wo issa, der Dino?

Bloomfield Falls - wer schneller schwimmt ist besser dran

Im Land der Kassowaries (grosse bunte Voegel)

Mittlerweile hatten wir uns so etwas wie einen “Zeitplan” geschaffen, um in wenigen Wochen nach Karratha zurueck zu kehren und dort zu arbeiten. Auf der einen Seite war es fuer uns toll zu wissen, dass nach beenden unserer Rundreise ein Job auf uns wartet und wir nicht suchen muessen (unsere Reputaion als “Helden der Arbeit” machte dies moeglich). Auf der anderen Seite schraenkte das unsere Freiheit und Flexibilitaet ein wenig ein. Wir haetten gerne manch eine Nacht laenger an einem Ort verbracht.

Es wird tropisch

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Sep
14

Nach knapp 1.000km trockener Steppenlandschaft, kamen wir zureuck an die sehr belebte Ostkueste. Die Metamorphose der Landschaft war sensationell und so fanden wir uns nur wenige Kilometer ausserhalb von Cairns, der noerdlichsten Stadt an der Ostkueste, in den Tropen wieder.

Unsere erste Begegnung mit dem Savannah Way hat in uns die Sehnsucht nach dem Australischen Busch geweckt. In unseren Koepfen wuchs schon laenger die Idee Cape York (das Horn auf der nord-oestlichen Seite der Australischen Landkarte) zu befahren und nun beschlossen wir dies auch zu tun.

Cairns steht bei Touristen hoch im Kurs. Direkt am Meer gelegen und umgeben von dicht bewachsenen, gruenen Huegelketten, ist diese Stadt ein Postkartenmotiv. Als die Hauptstadt des tropischen Queensland ist Cairns der Ort des Begehrens vieler Reisender. Es ist das ganze Jahr ueber warm (manchmal vermutlich zu warm), das Great Barrier Reef liegt vor der Tuer und nur wenige tausend Kilometer weiter suedlich befindet sich Sydney.

Cairns bei Ebbe

Wir wollten allerdings in die entgegen gesetzte Richtung, Richtung Norden. Damit wurde Cairns die letzte Station auf einem laaaangen Weg unsere Vorraete, in einer Stadt mit allen Annehmlichkeiten, aufzustocken. Ein letztes Mal die Emails checken, tanken und ab ging es.

Schon die ersten Kilometer sind ein Traum. Der Highway fuehrt direkt am Meer entlang und bildet eine dunkelgraue Trennlinie zwischen dem azurblauen Wasser und dem gruenen, huegeligen Tropenwald. Die erste Nacht ausserhalb von Cairns haben wir auch im selbigen uebernachtet und ueber dem Feuer gekocht. Unser treues Auto hat’s moeglich gemacht. Den naechsten Morgen begruessten wir am Strand, die noch junge Sonne im Gesicht, die Fuesse im Sand und um unsere Nasen wehte der Duft des Meeres. Ein schoener Anfang fuer einen schoenen Tag.

Unser erstes Etappenziel fuer diesen Tag war Port Douglas. Ein wunderschoener Ort, der wie fuer den komfortsuchenden (und findenden) Touristen gebaut zu seien scheint. Wobei es sich empfiehlt den einen oder anderen Dollar mehr einzustecken. Aber selbst fuer uns hat sich der Abstecher gelohnt, wir hatten Fruehstueck am Meer. Warm, sonnig, leicht briesig.

Der tropische Captian Cook Highway

Der Daintree Fluss

Die Reiche und Wunderschoene

Port Douglas (das 2. auf der linken is unsas)

Und wieder ein traumhafter Morgen

Mit erreichen der Daintree River Region, liessen wir den Adel hinter uns und mischten uns mehr unter das nautrorientierte/alternative Volk. Der hiesige Oecotourismus lebt hauptsaechlich von seinen Kreuzfahrten auf dem Daintree Fluss, der vor Wildlife nur so strotzt. Vor allem ziehts die Leute wegen der vielen Krokodile aufs Boot, denn mittlerweile befinden wir uns in Croc Country (Krokoland) wie der gemeine Australier zu sagen pflegt. Das einzige Boot das wir bestiegen (eigentlich befahren, denn das Auto kam mit) haben, war die Faehre um auf die andere Seite zu kommen. Fuer wilde Tiere zahlen wir nix, die sehen wir so und ausserdem haben wir an diesem Tage immer noch viel vor…

Digging for Gold

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Sep
5

Aufgrund des pflegebeduerftigen Beifahrers hatten wir es in New South Wales und dem suedlichen Teil von Queensland eher entspannt angehen lassen. Die Routen waren weniger abenteuerlich und der Weg folgte der sehr touristischen Hauptroute entlang der Kueste. Mit dem erreichen der Grossstadt Townsville und dem Feststellen, dass Restareas an der Kueste bereits um 12 Uhr Mittags voll sind, sollte sich dies aendern…
Noch eben unseren brandneuen Wasserhahn angebaut und auf gehts.

Unser SloganDer Ruf nach Gold hat den Ort Charters Towers beruehmt und beruechtigt gemacht. Heute eine kleine Stadt im Innland von Queensland, bluehte dieser Ort Anfang des 19. Jh. unter dem Rausch des Goldes. Tausende zog es hier her und auch wir folgten dem Ruf des Goldes (so ein paar Dollar nebenbei…).

Das wichtigste Utensil des Goldgraebers-richtig Sprengstoff

Von nun an stand unsere Reise wieder im Zeichen der geliebten Gravel Road und damit verbundenen Abgeschiedenheit, freie Campwahl und jede Menge Staub. Unser Weg fuehrte uns entlang eines Teils des Savannah Ways in Richtung des 3 Seelenortes Einasleigh (aber ne Bahnstation haben se da :) . Und dann weiter auf dem historischen Mienenpfad nach Almaden.

Nach getaner Arbeit trifft sich der Goldgraeber gern mit Jimmy, der Flasche

Nach getaner Arbeit trifft sich der Goldgraeber gern mit Jimmy, der Flasche

Creekdurchfahrten durften natuerlich nicht fehlen und gern nutzten wir diese um uns im nun seltener werdenden Nass abzukuehlen und um nach dem ein oder anderen Goldstueck Ausschau zu halten. Mittlerweile koennten wir uns ueber mangelnde Waerme (wir erinnern uns nur noch all zu gut an die Minusgrade in New South Wales) nicht mehr beschweren. Das Thermometer in unserem Auto stieg taeglich ueber die 30 grad Marke, an manchen Tagen auch ueber 40 grad. Ganz stilecht mit unserer Faltschaufel haben wir dennoch ein paar Meter Erde umgewaelzt. Goldstuecke gabs dann Abends leider nur in unserer Bratpfanne. Wir hatten mit unserem Netz ein paar leckere Krebse gefangen und nach einem harten Tag Arbeit waren diese sehr willkommen.

Das Goldgraeberabendessen

Das Goldgraeberabendessen

Wie es so schoen heisst, der Weg ist das Ziel. Und dieser war es definitiv wert befahren zu werden und so ein bisschen Abenteuer macht ausserdem Hunger auf noch mehr.

Hochzeit – Es gibt etwas zu feiern

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Aug
26

Hallo Freunde der leichten Internetunterhaltung, es ist wohl schon etwas laenger her, das es etwas von uns zu lesen gab. Das lag an den vielen aufregenden Dingen die wir in den vergangenen Wochen erlebten und uns kaum Zeit zum verschnaufen gaben. Darunter waren ein paar echte Knueller. Es wird also noch viel zu lesen geben, doch vorab DIE NEWS.

Die Antragstellerei geht um und auch wir sind davon betroffen. Viele von euch hatten es schon laenger vermutet. Richtig, wir heiraten nicht, dafuer Ramona’s Schwester. Das wird natuerlich dicke gefeiert und da wir uns ungerne ne Sause entgehen lassen kommen wir nach Deutschland.

Nach gut 2 Jahren und 4 Monaten, haben wir vor, wieder heimatlichen Boden unter unseren Fueßen zu spueren (wenn uns paepstlich zu Mute ist, dann auch kuessen).
Wenn Du dir jetzt denkst “Mensch waere das Klasse Ramona den alten Haudegen oder Math den alten Gipser zu treffen”, dann rennst Du bei uns offene Tueren ein. Denn wir wollen die Zeit nutzen um unsere Familien zu sehen, Freunde zu treffen und Doener zu essen.

Ueber warme Mahlzeiten und einen Platz zum schlafen freuen wir uns genauso wie ueber ein Job. Danke fuer Deine Unterstuetzung (ist auch das Mindeste nach den zahllosen Geschichten an denen Du teilhaben durftest (kostenlos)).

Nach nur 19 Monaten und 50.000km (das sind 4 Oelwechsel), sind wir rum um Australien. Wir hatten von Reisenden gehoert die das in 2 Wochen schafften aber wir sind wohl eher die Geniesser. Wir sind wieder in unserer Wahlheimat Karratha, wo wir uns, um weitere Genuesse finanzieren zu koenen, die naechsten Monate dem Frohn der Arbeit hingeben werden.

Die Sommerpause ist somit aufgehoben und es lohnt sich mehr denn je wieder oefter auf unsere Seite zu klicken. Bis bald…       ….erwaehnte ich schon das wir ein paar abgefahrene Geschichten erlebt haben!?

Morgens halb Zehn in Queensland

Unser neuer Begleiter

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Jul
3

Offiziell hatte ich mir die Hand beim schrauben gebrochen aber inoffiziell, ganz klar, hatte ich den Kampf mit Ramona um die letzte Tafel Schokolade verloren. Viele Australier erkannten mich als Opfer haeuslicher Gewalt und waren von Ramonas unscheinbarer Wucht beeindruckt und standen mir mit Ratschlaegen zur Seite (“don’t mess with her!”).

Sieht harmlos aus, is sie aber nicht :)

Der Bruch, wie sich nach dem nur achtstuendigen Aufenthalt in der Rettungsstelle und einer Achterbahnfahrt der Gefuehle herausstellte, war simpel. 6 Wochen Gips und dann ist alles wieder im Lot. Das bedeutete fuer mich 6 Wochen lang nicht angeln, schrauben, schnitzen, Auto fahren und Jogging Hose tragen. Bleibt eigentlich nicht mehr viel außer einer ausgiebigen Lehrstunde in Geduld und Flexibilitaet. Erfolgserlebnisse stellten sich zuegig ein und so konnte ich mir schon nach wenigen Tagen mit links die Zaehne Putzen ohne mit der Zahnbuerste in der Nase zu landen. Doch Selbststaendigkeit ist etwas anderes.

Ramona und ihr gefangenes Abendessen - heute gibts Aal

Konnte ich nur wenig bis nix machen, bedeutete das fuer Ramona vieles bis alles zu machen. Ramona baute das Camp auf und ab, kochte die Mahlzeiten, kuemmerte sich um das Auto und meine Wehwechen. Mit einer Engelsgeduld und Hingabe hat sie die 6 Wochen gemeistert, die haeufig von “kannste mal hier und da noch bitte!?”, begleitet waren. Was fuer eine Powerfrau, die moechte man doch glatt behalten. Vielen lieben Dank dafuer Mullemaus.

Da will ich hin!

Wir haben beide viel gelernt in dieser Zeit. Besonders die zahlreichen Stunden des “rollenvertauschten” Fahrens, haben uns geholfen die Aufgaben des anderen noch mehr zu schaetzen. Auto fahren ist doch nicht immer so leicht wie es ausschaut, schon gar nicht wenn es “rauher” wird. Und nur weil der Beifahrer die Karte hat, bedeutet das noch lange nicht das er weiß wo wir gerade sind, weil eben nicht jede Straße eingezeichnet ist.

Was einst kaputt, waechst und gedeiht

Die 6 Wochen sind mittlerweile rum und der Arm liegt wieder frei. Allerdings hat die Motorik in den 6 Wochen gelitten und muss erst wieder erarbeitet werden, genauso wie die Kraft (konnte bis gestern nicht mal den Zuendschluessel drehen). Jeder Tag zeigt Verbesserungen und bald ist alles wieder wie neu. Na dann, auf zu neuen Abenteuern.

Der Tag an dem der Wasserhahn stillstand

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Jun
26

New South Wales hatten wir bereits, kurz nach dem Kauf unseres geliebten Autos in Sydney, kennengelernt. Damals fehlte uns jedoch die Zeit fuer eine kleine Rundreise in diesen Staat. Dies wollten wir aendern und haben wir auch. Ein Erlebnis ist uns dabei besonders in Erinnerung geblieben.

Es wartete wieder einmal ein sehr schoener Campspot auf uns. Direkt neben einem idyllisch plaetschernden Bach, in der Naehe des Oertchens Sofala, schlugen wir unser Lager auf. Feuerholz war gluecklicherweise reichlich vorhanden, es wurde praktischerweise von der letzten Flut direkt neben unserem Camp aufgetuermt. So mussten wir nur noch zugreifen, um unsere Toepfe zum brodeln zu bringen und um unsere Knochen warm zu halten.

Sofala und seine atemberaubende Architektur

Die Feuerstelle, Wohnzimmer und Kueche in einem

Das Feuer war, aufgrund der sibirischen Temperaturen (die winterlichen), unser staendiger Begleiter. Ohne die waermenden Flammen waere ein Outdoorleben dort kaum moeglich gewesen. Opfer, dieser fuer Australien untypischen Temperaturen, wurde unser Wasserhahn. Manche von euch erinnern sich, das unser Wasserhahn an der hinteren Stoßstange unseres Autos befestigt ist und er dort den soliden Minusgraden nichts entgegen stezen konnte. Ja, die Trauer darueber ist bei uns immer noch ganz groß, denn von nun an mussten wir wie der Poebel aus Kanistern unser Wasser schoepfen (zumindest zeitweilig).

Es gab aber auch Momente der Freude, die natuerlich etwas mit Essen zu tun haben. Unser erstes Attentat auf die Geschmacksnerven, uebten wir mit einem in den Kohlen gebackenen Apfelstreusselkuchen aus. Hefeteigboden, Aepfel und obendrauf Streussel. Um so mehr Butter um so leckerer das ganze. Wir brauchen die Kalorien ja auch fuer den Winterspeck :) . Deswegen gab es neben dem schmackhaften Kuchen auch schmackhafte Eintoepfe. So, wie die Muddis und Omis den machen.

Der "rohe" Apfelkuchen in seinem Ofen

Der Ofen mit Umluft erreicht Betriebstemperatur, riechts nach Kuchen, dann issa fertig

Fertig ist der Nachmittagssnack

Auch unseren ersten Platten, konnten wir nach unserem Sofala Besuch feiern. Was war das fuer ein Spaß, bei dem eisigen Wind das Rad zu wechseln.

ungeplanter Boxenstop, die Crew sitzt im Warmen

Aber auch diese Eiszeit geht einmal vorbei. Auf unserem Weg Richtung Norden, entlang der Ostkueste Australiens, verabschieden wir uns nach und nach von den dutzenden Schichten von Klamotten, Decken und Schlafsaecken in unserem Bett. Es wird langsam wieder waermer…

Wenn der Osterhase im 4WD kommt…

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Jun
14

Was tust du zu Ostern, wenn du wie wir 365 Tage im Jahr campen bist?

Richtig, du gehst CAMPEN!!!! Nur diesmal teilst du deinen Campspot mit 100 anderen Leuten. Ostern ist die Zeit des Jahres, wo der Australier seine Familie schnappt, ins Gruene faehrt und das Zelt auspackt. So glich die Suche nach einem freien Platz fuer uns zum Uebernachten, der Suche der Nadel im Heuhaufen.

Zu Ostern gibts den Klassiker - Stockbrot

Nachdem wir gefuehlte 20 Campspots passiert hatten, konnten auch wir uns unser Stueckchen “Osterland” im Goulbourn State Forest abstecken. Angekommen und aufgebaut, lauschten wir dem idyllischen Klang der Motorsaegen und Motoraedern, vereinzelt unterbrochen durch das Quengeln kleiner Kinder.

Da wir nicht nur von Brot leben, gabs auch mal Eier :)

Das Tagesgeschehen wurde meist dominiert duch das oeffentliche Zurschaustellen der technischen Habseligkeiten. Getreu dem Motto “groeßer, laenger, breiter”.

Wir haben dieses Spektakel sehr genossen und fanden unseren Weg zurueck zu den Basics. Kochen am Lagerfreuer und Waschen im Fluss. So sollte es auch die kommenden Wochen weiter gehen. Nach dem Abzug des Osterrummels ging es auch fuer uns weiter.

Ueber Stock und Stein

Wir besuchten die verlassenen Minenorte Grant und Talbotville, von denen kaum noch etwas zu finden war. Der aufregendere Teil waren die Fahrten zu diesen Orten. Jede Menge Offroad Spaß. Die Palette reichte von dutzenden Flussdurchfahrten (um ganz genau zu sein 46!), ueber Stock und Stein im Wald, bis zu holprigen Bergpisten. Ein Erlebnis hat sich speziell in unsere Erinnerung gebrannt. Mittlerweile im Alpine National Park angekommen, entschieden wir uns den Basalt Knob Track zu befahren.

Eine der 46 Flussdurchfahrten

Tankstellennostalgie - draußen in der Pampa

Das Vorspiel zum Berg - das war noch der huegelige Teil

Was anfaenglich noch ueber seichte Huegel ging, steigerte sich allmaelich zu beachtlichen Huegeln und kummulierte sich in Berg. Dem Berg! Er lehrte uns, dass es beim Offroad fahren auch Grenzen gibt, die in diesen Falle im Schatten lagen. Der Untergrund des extrem steilen Anstiegs bestand aus Felsen, Geroell und Lehm. Lehmstellen die im Schatten der Baeume lagen, waren noch vom Tau bedeckt und kreierten so eine glitschige Herausforderung. Umdrehen schied aufgrund der ellenlangen Strecke zurueck aus. Nach mehreren Litern Schweiß, 5mm weniger Profil auf den Reifen und blutleeren Daumen vom glueckenbringenden Druecken, erreichten wir den Berggipfel. Belohnt wurden wir mit einem atemberaubenden Ausblick ueber den Alpine Park.

Unsere Belohnung fuer die Bergbezwingung - was fuer eine Aussicht

Wenige Tage spaeter ließen wir mit der Ueberquerung unseres geliebten Murray Flusses den Staat Victoria hinter uns. New South Wales here we come…

Von großen Reparaturen und großen Abenteuern

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Jun
2

Schon in Tasmanien wussten wir, dass es an der Zeit ist etwas Arbeit in unser Auto zu investieren. Da auch Arbeiten involviert waren, die wir nicht in Heimarbeit erledigen konnten, suchten wir uns eine wirkliche gute Werkstatt. Die Mechaniker dort, fuegten noch einiges zu unserer Liste hinzu. Das Auto kam fuer eine Woche in die Werkstatt und hat dort seinen Wert verdoppelt.

Wir verbrachten die Zeit bei Freunden in Werribee, einem Vorort von Melbourne. Tagsueber erkundeten wir die Stadt und Abends kochten wir gemeinsam. Am Ende der Woche hatten wir unser geliebtes Zuhause wieder und Samstag machten wir uns auf zur Testfahrt. Was folgte, war die aufregendste Autofahrwoche die wir in Australien erlebten.

Die Skyline von Melbourne und seine netten Gassen

Hier werden den Rocklegenden noch Straßen gewidmet

Die Flinders Street Station am Federation Square - der "Alex" von Melbourne

Die erste Nacht verbrachten wir im Regen, an einem schoenen Platz neben einem Fluss gelegen. Der naechste Morgen brachte Sonne und wir machten uns auf in den Lederderg State Park. Nach einer Wanderung durch die Schlucht entlang des kleinen Flusses, verspeisten wir unser verdientes Fruehstueck in der Sonne. Die Staerkung brauchten wir, denn wir waren mit Paddy (einer unserer Gastgeber aus Werribee) zum Offroad fahren verabredet. Und so polterteten wir ueber Stock und Stein, durch Fluesse hindurch und rauf auf steile Huegel. Das hat richtig Laune gemacht. Die sehr kalte Nacht verbrachten wir mit Regen allein im Wald.

Unser morgendlicher Wanderweg

Offroad fahren macht Laune

Paddy im Jackeroo und wir im Landcruiser

Am kommenden Morgen gab es wieder Sonne und nachdem wir noch eine kleine Spritztour durch den Dreck gemacht hatten, waren wir auf dem Weg Richtung “Grampians National Park”. Auf dem Weg dorthin fanden wir zufaellig noch einen idyllischen Wasserfall. Wir schliefen vor den Toren des National Parks an einem kleinen Tuempel. Den Morgen darauf fuhren wir in den National Park um festzustellen, das ein Großteil des Parks, aufgrund der Ueberflutungen, noch geschlossen ist. Wir besuchten das Aborigini Kunst- und Kulturzentrum und glitten anschließend, auf gut ausgebauten Schotterpisten Richtung Norden. Auf dem Weg fanden wir eine Outdoordusche (einen Eimer mit einem Duchkopf unten dran, der ueber einen Seilzug hoch gezogen wird). Frisch aber gut. Weiter ging’s, wir wollten noch kraxeln gehen.

Der Weg zum “Hollow Mountain” war ein Spaziergang. Die Gangart aenderte sich dramatisch bei erreichen des Berges. Jetzt war kraxeln angesagt und weiter oben konnten wir im Sandstein auch richtig klettern. Zur Belohnung gab es Schweiß und einen fantastischen Ausblick. Fuer die Nacht fanden wir uns ein Sahnestueck in Sachen Camping. Mitten in der Pampa weit ab vom Schuss, fanden wir uns an einem friedlichen See wieder und es gab sogar eine Dusche (2 an einem Tag, Wahnsinn!!!) und dieses Idyll teilten wir uns lediglich mit einem Dutzend Kaengeruhs und Hunderten von Kakadus.

Zeit fuer korperliche Ertuechtigung am Hollow Mountain

am Morgen hatten wir diesen Krebs im Netz, wir hatten noch keinen Hunger

Wir erwachen am daraufflogenden Morgen zum Geschrei dieser schoenen Voegel. Ich hole die Reuse vom Vorabend ein und finde einen stattlichen Krebs. Hunger haben wir noch keinen, also kommt er zureuck in den See. In dem Ort mit dem zauberhaften Namen “Goroke”, schmeißen wir noch ein Ei auf den kostenlosen Barbeque und tanken auf. Heute haben wir viel vor.

Wir machten uns auf, unsere erste Wueste in Australien zu durchqueren. Es klingt dramatischer als es ist. Die “Little Desert” ist eher eine Steppe, die dicht mit Bueschen ueberzogen ist. Der Boden ist zwar sandig aber wir brauchen den Allrad nur selten. Mal fahren wir durch weißen Sand, mal ueber festgebackene rote Kruste. Die Einzigen, die wir bei der Durchquerung zu Gesicht bekommen, sind Emus.

unsere erster Expedition in Australische Wuestenlandschaft

Am Ende der Wueste finden wir einen netten Rastplatz und kochen uns eine Tasse Tee ueber dem Feuer. Eine kleine Verschnaufpause, bevor es weiter geht in die “Big Desert”. Wir hatten uns einen 25-30km langen Track in der “Big Desert” ausgeschaut, der einfach und recht komfortabel ueber weite, festgefahrene Sandpisten zu ereichen war. Es war 16 Uhr als wir den “Chinamans Well Track” erreichten und einbogen. Der Track hatte es in sich, vor allem aber hatte er viel, tiefen und weichen Sand. Wir erarbeiteten uns Kilometer fuer Kilometer und wurden dabei ordentlich durchgeschuettelt. Der Ausblick war herrlich und wir sahen dort unser groeßtes Kaengeruh, das locker groeßer war als Ramona. 2 Stunden nach Beginn des Tracks, steckten wir fest. Allrad half nix mehr und das buddeln begann, waehrend die Sonne immer weiter Richtung Horizont sank. Nach einer halben Stunde Schweißtreibender Arbeit fuhren wir endlich weiter. Als wir unseren Weg aus dem Sand geebnet hatten, sahen wir einen wunderschoenen Sonnenuntergang auf dem Weg zu unserem Schlafplatz. Gluecklich und geschafft kamen wir im Dunkeln an. Eine Buechse Bohnen und eine Buechse Bier, das Abendessen fuer Abenteurer.

aufregende Zeiten in der Big Dessert

unsere Muehen wurden mit einem Bilderbuchsonnenuntergang belohnt, ganz in rot

Geschafft und gluecklich erreichten wir unseren Nachtplatz, am Morgen darauf gab's Fruehstueck vom Grill

Vom kommenden Morgen an war Entspannung angesagt. Wir fruehstueckten ausgiebig und machten uns soagr Pizza ueber dem Feuer. Bevor wir uns auf den Weg Richtung Werribee machten, duschten wir noch einmal kalt und auf ging’s. Unsere letzte Nacht vor Werribee verbrachten wir im Wald. Ein letztes Abendessen und ein letztes Fruehstueck ueber dem Feuer, bevor es zurueck in die “Zivilisation” geht. Zumindest vorerst ;-)

Ab in die Wildnis IV – Schokolade, Strand und Flaschenbier

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Mai
22

Wir ließen den Wilden Westen und den Sueden mit seiner schweren Geschichte hinter uns und fuhren im Zick Zack die Ostkueste Richtung Norden entlang. Doch nicht ohne uns vorher der schokoladigen Seite Tasmaniens zu widmen. Und so statteten wir Charlie und seiner Schokoladenfabrik in Hobart einen schmackhaften Besuch ab. Haetten wir doch nur vorher gewusst, dass es bei der Tour kostenlose Schokoriegelchen gibt, dann haetten wir groeßere Taschen dabei gehabt. Eingedeckt mit Tonnen von Schokolade, steuerten wir der Bay of Fires entgegen.

Die 10 Kilo Tafel, fuer den kleinen Hunger zwischendurch

Die Bay of Fires (die Bucht der Feuer) hat ihren Namen von den Steinen, die mit feurig roten Flechten bewachsen sind und wie kleine Inseln den perlweißen Strand durchziehen. Auch wir ließen uns von dem atemberaubenden Anblick gefangen nehmen und unternahmen eine kleine Strandwanderung ueber die Felsen.

Bay of Fires

Desto weiter wir Richtung Norden fuhren und die Bay of Fires verließen, wurden die Campspots wieder einsamer. Es war an der Zeit, mal wieder das Gewusel einer “Großstadt” zu erleben und so ging es auf nach Launceston, der zweitgroeßten Stadt Tasmaniens.

Launceston ist mehr als nur eine Stadt, sie ist die Hauptstadt des Bieres auf der noerdlichen Haelfte der Insel. Tasmanien teilt sich in zwei Bierlager, eines im Norden, eines im Sueden. Im Sueden wird in der Landeshauptstadt Hobart “Cascade” gebraut, waehrend im Norden in Launceston “Boags” gebraut wird.

"...like Beer lovers do..."

Wer einmal in den optischen Genuß kam, das Etikett einer Boagsflasche zu sehen, kommt ins traeumen. Hinter dem Firmenlogo faellt ein malerischer Wasserfall in die dunkle Tiefe, so wie wir es bereits einige Male in der Tasmanischen Natur gesehen hatten. Bei der Brauereitour zerplatzte diese idyllische Fantasie wie eine Seifenblase. Durch die Rohre, der von deutschen Ingenieuren konstruierten Brauanlage, fließt schnoedes Leitungswasser. Um dem ganzen noch eins drauf zu setzen, wird dem Bier Zucker beigemischt.

Prost

Das konnte uns aber nicht davon abhalten, uns durch 5 verschiedene Boagssorten zu sueffeln. Desillisioniert aber gluecklich und angeschaekert, verließen wir die Brauerei und Launceston um ein letztes Mal in der schoenen Natur Tasmaniens zu uebernachten, bevor wir die Insel verlassen.

Singen in der "Kathedrale" der Gunns Plain Hoehlen

Der letzte Eindruck ging nicht nur unter die Haut, er ging unter die Erde. Wir erkundeten die Hoehlen von Gunns Plains. In einer lustigen, beeindruckenden und privaten Tour konnten wir einen Blick ins Innere Tasmaniens erhaschen und mussten uns unseren Weg zurueck ans Licht ersingen. “Da drunten im Tale, da stehen zwei Zicken, die eine will grasen, die andre will’s auch.”

Nach 5 fantastischen und beeindruckenden Wochen wischten wir uns die Traenen aus den Augen, setzten die Segel und nahmen Abschied von Tasmanien.

Die Spirit of Tasmania

Bye, bye Tassi....schnueff

Ab in die Wildnis III – Von Lake Macintosh bis Port Arthur

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Mai
12

Wir waren gluecklich mit unserem letzten Abenteuer und fuhren zu unserem Nachtplatz, der am Lake Macintosh See gelegen ist, um dort zufaellig unsere alten Bekannten Ronald und Dori wiederzutreffen. Das die beiden nach Tassi wollten wussten wir aber so frueh hatten wir mit ihnen nicht gerechnet. Abends beim Lagerfeuer am Wasser, tauschten wir unsere Erlebnissse aus und schmiedeten gemeinsame Plaene.

Lake Macintosh, gut zum angeln und baden

Am folgenden Abend, am Lake Burburry, trafen wir uns wie verabredet wieder und schauten beim Lagerfeuer in den Himmel, der uns das Ende des Sonnenscheins ankuendigte. Es begann schon in der Nacht zu regnen und wurde am kommenden Tag nur intensiver. Wir 4 wechselten unseren Campingplatz, um einen Platz mit Schutzhuette zu haben, die wir sehr gut gebrauchen konnten. Regen und Hagel wechselten sich ab, die einzige Konstante war der starke Wind. Eingewickelt in unser Bettzeug saßen wir zu viert in der Huette, tranken Tee und spielten Karten.

Das Outdoorwohnzimmer wurde mit Bettzeug richtig gemuetlich

Der Tag darauf brachte die Trennung, da der Zeitplan der beiden deutlich straffer war als der unsrige. Was uns weiterhin begleitete, war der Regen. Nach einem Tag im Auto, fanden wir uns bei den Arthur Lakes wieder. Der Regen hatte aufgehoert und die Temperaturen waren am Fallen. Das spuerte ich ganz besonders, da ich aufgrund meines “kranken” Zehs, immer Badelatschen trage. Am darauf folgenden Morgen konnten wir uns den Blick aufs Thermometer sparen, wir waren eingeschneit. Unser erster Schneefall in Australien.

Queenstown

Auf unserem Weg zur Landeshauptstadt Hobart, sahen wir alte Minenorte wie Queenstown und Zehan, die aus einer anderen Epoche zu seien schienen (im Fall von Queenstown eher von einem anderen Planeten). Eines Morgens durften wir auch dem Training der Australischen Kayak Olympiamannschaft beiwohnen und uns erklaeren lassen, das die Deutschen meistens das Gold einsacken. Hoert hoert.

Ein abgelegener Wasserfall bei den beruehmten Russel Falls

In Hobart hatten wir aufgestockt und sind dann ins wunderschoene Houn Valley (Tal) gefahren, das vom Obst- und Gemueseanbau gepraegt ist. So gab es an jeder Ecke frisches Obst und Gemuese guenstig zu kaufen.

Wie Tasmanien selbst, hat auch Bruny viele Gesichter

Der schmale Landstrich der die Nord- und Sued-Brunyinsel verbindet

Dem Inselhopping treu, nahmen wir die Faehre, um nach Bruny Island ueberzusetzen. Bruny Island ist die kleine Version von Tasmanien. Es war schoen sie gesehen zu haben, doch unserer Liebe zu Tasmanien selbst, kann sie nix anhaben und so waren wir nach 2 Tagen auch wieder zurueck. Hungrig darauf, in das Herz des abgelegenen, unbewohnten wilden Westen zu stoßen. Strathgordon war das Ziel.

Der Weg nach Strathgordon

Der aufgestaute See Lake Pedder

Allein der Weg dorthin war atemberaubend. Die Straße schlengelt sich durch den Wald und Anhoehen geben den Blick frei auf die felsigen Berge, die durch das satte gruen stechen. Am Ende der Straße erreichten wir unseren Campspot direkt am Wasser gelegen, eigebettet von der bergigen Landschaft. Auch hier lernen wir, wie der Mensch die Natur veraendert hat. Der See an dem wir uebernachten, ist aufgestaut und 25x groeßer als urspruenglich. Der Anblick des gleichen Platzes vor 100 Jahren, waere sicherlich majaestaetisch gewesen, heute ist es “nur” noch schoen.

Nach der Natur kam die Kultur. Mit Port Arthur begann die dunkle Besiedlungsgeschichte Tasmaniens. Die erste Kolonie bestand aus Britischen Gefangenen, die unter schlechten Bedingungen ihr dasein verweilten. Es gibt immer noch Ueberreste aus dieser Zeit gegen bescheidene 30 Dollar zu sehen.

Die historische Gefangenenkolonie von Port Arthur

Port Arthur ist stolz auf seine Geschichte (zumindest was den Anfang betrifft) und fuer die meisten Besucher Tasmaniens, ist ihre Reise unvollstaendig, wenn sie Port Arthur nicht gesehen haben.

Unvollstaendig ist auch unser Tasmanienbericht, freu dich also auf den kommenden Teil.